Stiftung Warentest Boxspringbetten Test 2013

Stiftung Warentest Boxspringbetten Test 2013

Boxspringbetten TestsiegerBereits im Herbst 2013 hat die Stiftung Warentest Boxspringbetten getestet. Im Testurteil wechselten sich Licht und Schatten ab, d.h. neben positiven Liegeeigenschaften wurden auch Kritikpunkte angesprochen.

Die Kritikpunkte betreffen vor allem:

1. Manche Boxspringbetten sind zu weich

Stiftung Warentest hat vor allem festgestellt, dass die Abstützeigenschaften der Boxspringbetten zwar prinzipiell gut sind, jedoch manche Betten zu weich nachgeben, so dass der Schlafende viel zu tief einsinkt und somit nicht optimal unterstützt wird. Dies führt gleichsam zu einer eingeschränkten Bewegungsfreiheit im Bett, d.h. der Schlafende kann sich nur schwer nach links oder rechts drehen.

Tipp zum Kauf:

Da die Härtegrade (H1 bis H5) in Europa nicht genormt sind, können Sie sich auf die Herstellerangaben nicht verlassen. Damit Sie weder zu weich noch zu hart liegen, ist es daher wichtig, vor dem Kauf eines Boxspringbettes beim Händler nachzufragen, wie der Härtegrad zustande kommt und idealerweise Probe zu liegen. Achten Sie zudem darauf, dass die Anzahl der Federn zu Ihrem Körpergewicht passt (je schwerer, desto mehr Federn sollten verarbeitet werden) und nur Schaumabdeckungen verwendet werden, die über ausreichend Stützkraft und Rückstellkraft verfügen (von billigen PUR-Schäumen ist in diesem Sinne abzuraten, besser sind Kaltschäume mit einem Raumgewicht (RG) zwischen 45 und 65).

2. Dauerwalztest und Feuchtigkeitstest gut überstanden

Hinsichtlich Dauerwalztest und Feuchtigkeitstest haben die Boxspringbetten – vor allem das Auping Modell – recht gut abgeschnitten. Kurzum, Feuchtigkeit und Schweiß machen Topper und Matratze ebenso wenig aus wie die Dauerbelastung durch das aufliegende Körpergewicht. Dies spricht dafür, dass die meisten Boxspringbetten auch auf Dauer Ihre Liegeeigenschaften beibehalten.

Tipp zum Kauf:

Zwar gibt es Boxspringbetten sowohl mit als auch ohne Topper, jedoch ist ein Bett mit Topper schon aus dem Grund zu empfehlen, weil die unterliegende Matratze hinsichtlich Feuchtigkeit und Belastung geschont wird und daher länger hält. Achten Sie bei Topper und Matratze auf klimaregulierende Bezüge. Zudem ist wichtig, dass auch der Topper den Körper gut stützen kann und daher nicht aus billigen Schäumen (PUR-Schaum) besteht.

3. Gelobt wurde das Hinlegen und Aufstehen

Besonders positiv ist der Stiftung Warentest die Liegehöhe der Boxspringbetten aufgefallen. Aufgrund der Höhe ist ein Boxspringbett daher insbesondere Menschen zu empfehlen, die aufgrund bestimmter Leiden (Rücken, Gelenke) Schwierigkeiten mit dem Hinlegen und Aufstehen haben.

Tipp zum Kauf:

Die Höhe des Boxspringbettes sollte zur Körperlänge passen, d.h. ab einer Körperlänge von 180cm darf es gut und gerne ca. 60cm hoch sein, ab 190cm auch 70cm hoch. Wer eher klein ist, wird jedoch ein 70cm hohes Bett als zu hoch empfinden und wiederum Probleme mit dem Ein- und Aussteigen haben.

Welche Boxspringbetten wurden getestet?

Im Test wurden lediglich 3 Boxspringbetten getestet:

  • Auping Box Dublin Flach Maximus AVS für 1.590€
  • Breckle Box Hyatt H3 für 690€
  • Femira F100 mit Topper Couture KS für 1.600€

Am besten hat mit der Note „befriedigend“ das Boxspringbett von Auping abgeschnitten.